Bangkok, was hast du bloß gegen uns?

Dieser Beitrag bekommt für die Zeit, während wir in Bangkok sind, jeden Tag ein Update. Es lohnt sich also immer mal einen Blick auf unsere Webseite zu werfen.

Endlich ist es soweit! Am 20.02., um 13:45 Uhr, steigen wir, in Frankfurt, in den Flieger und es geht Richtung Thailand. Dieses mal zwar „nur“ für einen Kurztrip, nach Bangkok, aber für uns ist jeder Tag, den wir auf Reisen sind, ein ganz besonderer und deshalb werden wir auch diese paar Tage wieder in vollen Zügen genießen, alles festhalten und auf jeden Fall immer nur das tun, worauf wir Lust haben. Generell sind wir so, dass wir nicht so viel wie möglich sehen müssen, wenn wir unterwegs sind und eine Liste abarbeiten, sondern uns ist es wichtig, dass das was wir sehen intensiv ist und wir Spaß dabei haben, langsam reisen und es einfach genießen. Wir jagen nicht eine Sehenswürdigkeit nach der anderen, sondern entscheiden täglich spontan, worauf wir Lust haben. Und da kann es auch gut passieren, dass wir einfach mal nur ein paar Tage am Strand gammeln. Das ist in Bangkok natürlich leider nicht umsetzbar aber wir lassen es uns trotzdem so richtig gut gehen, dieses mal. Wir haben gesagt, dass wenn wir schon nur ein paar Tage dort sind, wir trotzdem die Option haben wollen, auch mal einen faulen Nachmittag zu machen. Und nach diesem Wunsch haben wir uns auch ein Hotel ausgesucht, was einen tollen Pool hat und einen Wahnsinns Ausblick. Ein richtig cooles Hotel. Das Sivatel Bangkok. Wir werden selbstverständlich Bilder hochladen;-) 2 Tage haben wir in der Mega-Metropole schon mal verbracht aber das ist natürlich gar nichts. Und erst Recht nicht, wenn man gleich als erstes so doof ist und in ein Tuk Tuk springt und sich zu einem Schneider-Laden bringen lässt. Man, das hatte uns einiges an Zeit gekostet. Aber okay, diese Erfahrung mussten wir wohl machen und nun wissen wir, dass wir uns nicht ansprechen lassen und auf diesen lieben Hundeblick, des Fahrers, reinfallen;-) Also, in 4 Stunden klingelt der Wecker. Am Sonntag gibt es das erste Update. Gute Nacht und allen einen schönen Start in’s Wochenende.

Update 20.02.2016, 13.37 Uhr

Wie ihr seht haben wir den Titel unseres Beitrages geändert weil der andere, „Bangkok, eine Stadt der Gegensätze“, leider so gar nicht mehr passte. In 8 Minuten startet die Thai Airways Maschine, nach Bangkok. Aber ohne uns. Wieso? Weil Bangkok es uns einfach so schwer macht und uns scheinbar nicht haben will. Philipp hat schon die ganzen letzten Tage mit einer Grippe gekämpft. Aber wirklich mit allem, was dazu gehört. Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen usw. Vorgestern dachten wir, dass es ausgestanden ist und freuten uns wie verrückt auf die Reise. Er war dann auch, seinem Arbeitgeber gegenüber, so freundlich und arbeitete die letzten 2 Tage nochmal. Um 6 Uhr fuhren wir los und waren kurz vor Frankfurt, als wir den Tatsachen in’s Auge blicken mussten. Philipp hatte die ganze Nacht mit stark vereiterten Mandeln zu kämpfen und es wurde immer schlimmer. Auch Hals und Rachen ist entzündet. Wir dachten trotzdem, dass es irgendwie geht aber nachdem die Situation für ihn und auch für mich unerträglich wurde, im Auto, mussten wir die Reißleine ziehen. Wir haben uns einen Kaffee geholt, an einer Raststelle, gingen nochmal alle Eventualitäten durch und haben uns schlussendlich entschieden zu stornieren. Uns blutet das Herz und Tränen liefen. Aber es ist vernünftig. In dem Zustand in ein Land fliegen, das 35 Grad mehr Temperatur misst, als wir es hier haben, wäre unverantwortlich. Hinzu kommt, dass Philipp den langen Flug überstehen müsste, wir müssten in Bangkok in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da diese Geschichte nicht ohne ein Antibiotikum in den Griff zu bekommen wäre. Außerdem sind in Thailand sehr viele Einrichtungen extrem runter gekühlt, sodass er sich immer wieder regelrechten Temperaturstürzen aussetzen müsste und und und. Angesichts der Tatsache, dass wir auch nur insgesamt 7 Tage vor Ort wären und Philipp sich sicherlich mindestens 2-3 Tage schonen müsste, wäre es auch verschenkte Zeit und verschenktes Geld. Ich habe dann also unsere Reiserücktrittsversicherung informiert und die Flüge und Unterkunft storniert. Wie gesagt, mit tränenden Augen. Aber Gesundheit geht in jedem Fall vor. Somit sitzen wir nun, in Braunschweig, beim fürchterlich überfüllten Notdienst, lassen uns unfreundlich behandeln, von der Empfangsdame und warten, dass er endlich das erlösende Medikament bekommt. Unsere Bangkok Reise endet also hiermit und mal wieder im Krankenhaus. Im nächsten Bericht erzähle ich euch wieso SCHON WIEDER und warum wir immer sagten, dass wir Bangkok unbedingt noch eine Chance geben wollten. Abschließend muss ich wirklich sagen, dass alle Reisepartner einen tollen Service geleistet haben. Danke an booking.com, ebookers.de und an die ERV, bei der wir unsere Reiseversicherung haben. Ihr habt alle einen super funktionierenden Service, am Kunden. Wir lassen uns natürlich davon nicht den Urlaub verderben und werden Philipp jetzt noch ein paar Tage in’s Bett packen und dann zumindest noch eine kleine Reise machen. Mehr erfahrt ihr die Tage. Trotzdem allen ein schönes Wochenende und bis bald.

 

Wie gut, dass die Löwen nicht hungrig gewesen waren. Wir waren wirklich sehr nah dran.

Und alles begann in Kenia..

 

Und alles begann in Kenia

Ja, irgendwie habe ich mir die letzten Tage, während ich unsere Website erstellt und aufgebaut habe, Gedanken darüber gemacht, wie ich denn eigentlich anfange. Wie nenne ich meinen ersten Beitrag? Worum geht es? Ideen, die habe ich. Mehr als genug sogar. Und da „Ich will Sand zwischen den Zehen“ ein persönlicher Reiseblog ist, auf dem ich über unsere Erlebnisse und Erfahrungen, unserer vergangenen, aktuellen und kommenden Reisen, schreiben möchte, habe ich mal in meinem Gedankengut gestöbert und bin da prompt auf etwas gestoßen was wohl diesen großen Stein in’s Rollen gebracht hat. Welchen Stein? Den Stein der Liebe. Der Liebe zum Reisen. Ich habe also mal das Langzeitgedächtnis gefordert und bin in’s Jahr 1995 zurück gewandert.

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Wunderschöner Ort, in der Türkei

Über Pauschalurlaub, dem Mensch als Gewohnheitstier und einer traumhaft schönen Natur

Ich möchte euch in diesem Beitrag aufzeigen, dass eine Pauschalreise manchmal fast genau so aufregend sein kann, wie eine Individualreise und dass es sich auf jeden Fall lohnt, beziehungsweise ein MUSS ist, die Hotelanlage auch mal zu verlassen. Außerdem geht es um „Wiederkommer“ und ihr sollt sehen, dass eine beliebte Urlaubsregion, der deutschen Pauschal-Urlauber, mehr zu bieten hat als man denkt. Es gibt sicherlich viele Menschen, die gerne einen renommierten Reiseveranstalter hinter sich stehen haben möchten, auf ihrer Reise und die sich nicht zutrauen Flug, Hotel und Transfer einzeln zu buchen oder die eben einfach das Rundum-Sorglos-Paket haben möchten. Aber auch die, die schlichtweg keine Lust haben alles selber und individuell Weiterlesen