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La Digue – Du hast mich verzaubert – Seychellen Teil 4

La Digue… hört sich doch schon wahnsinnig wohlklingend an, oder? Und es ist nicht nur das, was der Insel diesen einzigartigen Charme verleiht, sondern sie hat einfach so, so viel Paradies auf einmal. Erstmal die Fakten. La Digue ist die Kleinste, der 3 bewohnten Hauptinseln, der Seychellen. Auf der, sage und schreibe, nur 9,81 Quadratkilometer großen Insel, leben 2200 Menschen, die Diguois. Touristenziel ist selbstverständlich einer der berühmtesten und schönsten Strände der Welt, der Anse Source d’Argent. Er ist magisch, ein Paradies, ein Zauberwald. Er ist einfach perfekt. Ich zeige ihn dir natürlich später noch. La Digue ist von Mahé etwa 50 km entfernt und von Praslin 6 km.

Auf einer Insel, die in der Länge gerade mal 5 km misst und in der Breite lediglich 3 km, ist ein Auto oder Motorroller mal so gar nicht notwendig. Es wird geradelt. Ein paar Autos gibt es mittlerweile auch hier aber dabei handelt sich maximal um Personenbeförderung der Luxushotels, ein paar kleinere Baufahrzeuge oder ganz winzige Autos, der Einheimischen, die sich aber sonst auch überwiegend mit Fahrrädern fortbewegen. Straßenlärm oder dergleichen gibt es aber nicht, denn so wirklich Autofahren kann man das dort auch nicht nennen. Wir sind, nach der ziemlich turbulenten Überfahrt, von Praslin aus, auf La Digue angekommen und ich war froh, dass wir nicht von Mahé nach La Digue die Fähre genommen haben, sondern uns für die Variante, Flug nach Praslin und von dort aus erst Fähre nach La Digue, entschieden haben. Kaum raus, aus dem sicheren Hafen Praslins, ging die Luzie nämlich richtig ab;-) Die 1. Welle schien, als wolle sie unser kleines Boot, das übrigens gar nicht mal so klein war, verschlingen und mit ihr ging ein Raunen durch die Menge und einige Passagiere schrien kurz auf. Ja, denn wenn man erstmal oben ist, auf der Welle, muss man natürlich auch wieder runter. Nun gut, es war dann aber ganz witzig zu sehen, wie sich bei einigen die Gesichtsfarbe von rötlich-braun-verbrannt, in kreidebleich verwandelte. Ein Blick nach hinten, um zu checken, wie die Hinterleute aussehen, um gegebenenfalls den Platz zu wechseln. Aber alles super. Denen ging’s gut und wir mussten keine verdauten Mahlzeiten, im Nacken, fürchten:-) Ich war ziemlich cool, muss ich sagen, dafür dass ich eigentlich immer dachte, ich wäre hochgradig gefährdet an Seekrankheit zu leiden. Naja, wurde ich eben eines besseren belehrt und war trotzdem froh nicht 60 Minuten über den Indischen Ozean zu schippern, sondern nur 15 Minuten.

Als wir angekommen sind, liefen wir erstmal den Pier entlang und haben uns einen kurzen Eindruck verschafft. Es hat nicht lange gedauert, bis wir dann unsere Fahrräder gemietet haben. Die Rucksäcke abgeschnallt, rein in’s Körbchen und los. Wir fragten nach unserer Unterkunft, einem kleinen Chalet, im Fleur de Lys. Mmhhhh..wieder so ein wohlklingender Name und was soll ich sagen, diese kleine, privat geführte Anlage ist eine Perle. Kein TV. Mega. Wlan gegen Gebühr. Wir waren zu geizig es zu buchen und so waren wir Eins mit der Insel. Wir hatten uns, die Natur und die Tiere. Es war so herrlich dort und abends ist es noch viel magischer. Im Nachbarchalet waren zwei junge Backpacker-Mädels, die im gedämmten Terrassenlicht saßen, die Beine hoch gelegt hatten und ihre Bücher verschlangen. Richtig entspannte Atmosphäre. Kurz rüber geschaut, gegrüßt und „Hey, good evening“ gerufen, haben auch wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht.

Unser wunderschönes Chalet, im Fleur de Lys

Das Frühstück wurde morgens, auf der Terrasse, serviert. Das ist ja dieser „kleine“ Luxus, den wir uns eigentlich fast immer gönnen, dass wir Unterkünfte mit Frühstück buchen und hier war es eben so, dass man morgens die Türen öffnet und ein paar Minuten später kommen Kaffee, Obst, Eierspeisen und Toast. UND…..Hühner. Die essen übrigens alles. Sogar eine kleine Schale mit Butter haben die kleinen Monster leer gepickt. Muss man wissen;-)

Unser super leckeres Frühstück und rechts im Bild sieht man schon den ersten, uneingeladenen Gast, den Hahn

Unser super leckeres Frühstück und rechts im Bild sieht man schon den ersten, uneingeladenen Gast, den Hahn. Er tarnt sich vor der Pflanze.

Aber auch andere Vögel kamen. Zum Beispiel der Madagaskarweber, den ich ja so unglaublich hübsch finde und überhaupt war es ein Gezwitscher, welches paradiesischer einfach nicht sein konnte. Ein paar Regentropfen fielen und machten das Ganze noch schöner. Die warme, feuchte Luft ummantelte uns, während wir entspannt, auf unserer Terrasse gefrühstückt haben.

Der Madagskarweber, mit dem wir unser Frühstück teilten. Er bekam allerdings Essen auf Zuteilung und war nicht so frech wie die Hühner.

Der Madagskarweber, mit dem wir unser Frühstück teilten. Er bekam allerdings Essen auf Zuteilung und war nicht so frech wie die Hühner.

Ja, so haben wir dort gewohnt. Aber wie überall ist es nicht das Hotel oder die Unterkunft, die uns interessieren, sondern wir wollen die Gegend erkunden, Land und Leute kennen lernen. Also rauf auf die Räder und erstmal losfahren. Ohne Ziel. Auf einer so kleinen Insel geht man ja nicht verloren. Ein paar kleine Restaurants gab es und wir mussten uns erstmal stärken. Ganz „landestypisch“ gab es Pizza. Das musste sein. Danach ging es durch die üppig, grün, bewaldeten Hügel und wir sind gemütlich über die Insel gedüst. Angekommen sind wir dann am Grand Anse. Ein überwältigender Strand. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, wie wir uns das gewünscht haben. Es regnete, es stürmte und der Wellengang war enorm. So saßen wir einfach nur da, schauten auf’s Meer, genossen mal wieder die feucht-warme Luft und ließen uns vom Regen berieseln. Vorteil, bei dem schlechten Wetter, ist, dass man so gut wie überall seine Ruhe hat und fast keine Menschen trifft.

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Grand Anse, bei leider nicht ganz so schönem Wetter

Anse La Reunion. Durch die dunklen Wolken, sah der Strand irgendwie noch schöner aus, da die Farben so toll zur Geltung kamen, oder?

Anse la Reunion

Anse La Reunion

Eine Vanille-Plantage. Das sah so toll aus

Ja und dann ging es auf, zum Anse Source d’Argent. Auch hier hatten wir leider nicht das allerbeste Wetter aber hey, egal, wir sind auf La Digue, an einem der berühmtesten und schönsten Strände der Welt. Die Felsformationen und die Ruhe, die erstaunlicherweise, herrschte, waren fesselnd. Hinter jeder Ecke fand man etwas neues Beeindruckendes.

 

Anse Source d’Argent

Anse Source d’Argent

Es gab überall diese kleinen Buchten

Ich hatte irgendwie gedacht, dass der Anse Source d’Argent eben ein Strand ist, mit schönen Felsen aber was ich nicht wusste war, dass man wie durch ein Labyrinth läuft und sich wirklich hinter jedem Stein und Fels etwas Aufregendes befand. Ich war benebelt von dieser Naturschönheit und trotz des schlechten Wetters war es einzigartig anzusehen.

Anse Source d’Argent

Irgendwann gelangt man dann zu einer super süßen, entspannten, charmanten Strandbar. Es gibt frische Früchte, Fruchtsäfte und Kokosnüsse en masse. Hach, einfach toll. So natürlich und wunderschön eingebettet, in die Natur.

Beachbar, am Anse Source d’Argent

Die tolle Tischdeko, in der Beachbar

Es gab alle denkbaren Möglichkeiten um zu chillen, zu schlafen, den Ausblick zu genießen oder sonst etwas zu machen. Hängematten, Schaukeln, Bänke, Tische. Alles ist hier selbst und aus den vorhandenen Mitteln gebaut. Ein MUSS diese Beachbar zu besuchen

Da die Hängematten belegt waren, hat Philipp sich die Schaukel klar gemacht;-)

Beachbar

Der Anse Source d’Argent. Er hält was er verspricht und man muss ihn gesehen haben

Einen letzten Blick geworfen und die Atmosphäre aufgesaugt und genossen, bevor wir zurück in’s Fleur de Lys gefahren sind

Das war eine aufregende Zeit, auf La Digue. An unserem letzten Tag, auf der Insel, sind wir noch ein bisschen Fahrrad gefahren um die Zeit zu überbrücken, bis die Fähre ablegt. Was soll ich sagen? Die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir radelten also mal wieder drauf los, haben hier und da angehalten und irgendwann haben wir, mitten auf dem Weg, eine riesige Schildkröte getroffen. Getroffen? Kann man das so sagen? 😉 Meine Güte, war das eine Begegnung. Ich habe noch nie eine so große Schildkröte, in der freien Natur gesehen und war so fasziniert, von diesem Tier. Einfach wahnsinnig einmalig, so etwas zu erleben. Wir haben ihr ein paar Blätter hingelegt, die sie genüsslich gefuttert hat und wollten kaum weiter fahren. Aber leider hatten wir keine Wahl. Wir hatten nicht mehr viel Zeit und wollten noch sehen, wohin der Weg uns führt. So ließen wir dieses wunderschöne Tier zurück und sind weiter gefahren.

Diese Dimension ist einfach nur der Wahnsinn. Ein wunderschönes Tier

Diese Dimension ist einfach nur der Wahnsinn. Ein wunderschönes Tier

Am Nachmittag sind wir dann zurück nach Praslin gefahren und von dort aus rüber nach Mahé geflogen. Und so ging auch dieses Abenteuer zu Ende.

Ein toller Ausblick, aus der kleinen Propellermaschine

Ein toller Ausblick, aus der kleinen Propellermaschine

Viel Platz war nicht, in der kleinen Maschine aber es war abenteuerlich und der Blick, bei der Landung, durch die Cockpit-Scheibe war auch ziemlich genial

Mit der Reise zurück endete dann auch leider schon bald unsere Seychellen-Reise. Es ist auf jeden Fall ein wahres Paradies und ich wünsche jedem, von ganzem Herzen, dass er einmal dort hin kommt und diese wunderschönen Inseln erleben kann. Jede Insel ist so anders und wir haben ja nun wirklich nur die drei bewohnten Inseln gesehen. Trotzdem bin ich überwältigt, von dieser Schönheit und der einzigartigen Natur, den wundervollen Menschen und der Herzlichkeit, die einem überall entgegen schlägt. Ich wünsche mir, dass ihr einen kleinen Einblick bekommen habt, was man machen kann, soll und MUSS. Wir auf jeden Fall haben jede Sekunde genossen und werden irgendwann zurückkehren, auf die Seychellen, um uns alle anderen Inseln anzuschauen. Schön, dass ihr dabei seid und mit uns gemeinsam Sand zwischen den Zehen habt…

Wir sagen DANKE und freuen uns, euch dabei zu haben, auf unseren Abenteuern...

Wir sagen DANKE und freuen uns, euch dabei zu haben, auf unseren Abenteuern…

Mahé, ich habe mich verliebt, in dich – Seychellen Teil 2

Die Einheimischen sagen „Wer einmal auf die Seychellen kommt, kommt immer wieder.“ Und ob du es glaubst oder nicht, es hat keine 2 Minuten gedauert, bis mir klar war, dass das keine Lüge ist. Ich habe die Landung wie im Trance wahr genommen weil ich nicht fassen konnte, dass wir endlich hier sind. Schon früher habe ich davon geträumt, einmal auf die Seychellen zu fliegen und jetzt, endlich, haben wir diesen Traum wahr werden lassen. Diese ausgeglichene, entspannte und traumhafte Atmosphäre, hat uns sofort in ihren Bann gezogen. Mahé ist 28 km lang und 8 km breit. Hört sich wenig an oder? Aber mit dem Auto ist man schon eine Weile unterwegs, weil der Berg „Morne Seychellois“, mit 905 Metern, erst einmal zu überwinden ist und sich kurvige Straßen um ihn herum schlängeln.

Wir hatten uns im DoubleTree Allamanda Resort & Spa eingebucht und ich war schon sooo gespannt, auf das, was uns dort erwartet. Die Bilder, die wir vorher gesehen haben, versprachen sehr viel Gutes und Eindrucksvolles und wir wurden keineswegs enttäuscht. Ein wirklich tolles Hotel, mit einem wunderbaren Strand, tollen Zimmern, von denen jedes Meerblick hat, einem netten kleinen Pool und in einer so ruhigen Lage, dass einem fast langweilig werden könnte, wenn man nicht gerade auf den Seychellen wäre;-) Sorry, ich könnte es immer wieder erwähnen, WIE einzigartig und wunderschön diese Inseln sind. Das Hotel liegt am Anse Forbans und meine Güte, wie schön dieser Strand ist. Ich will eigentlich gar nicht so viel schreiben, sondern möchte dir mit Bildern zeigen, was dich dort erwartet. Ich verschone dich in diesem Beitrag mal mit vielen Daten und Fakten, sondern lasse wirklich die Fotos sprechen.

Der Pool, an dem man immer seine Ruhe hatte, mit wundervollem Blick, auf den Indischen Ozean

Der Pool, des DoubleTree Allamanda Resort & Spa. Ein Ort an dem man immer seine Ruhe hat, mit wundervollem Blick, auf den Indischen Ozean und wenn es mal so stürmisch ist, dass es nicht möglich ist im Meer zu baden, hat man hier die Möglichkeit den Wellen zuzusehen und nebenbei zu baden.

Wir hatten einen wahnsinnig schönen Blick, direkt auf's Meer und haben ruhige Abende, auf der Terrasse verbracht

Wir hatten einen wahnsinnig schönen Blick, direkt auf’s Meer und haben ruhige Abende, auf der Terrasse verbracht. Jeden Morgen, ganz früh, bin  ich aufgestanden und habe die Sonnenaufgänge beobachtet. Nebenbei rauschte das Meer etwas und die ersten Vögel sangen.

Normalerweise mögen wir es lieber, in kleinen Cottages zu wohnen. Alleine deswegen weil viele Hotelgebäude die Natur zerstören und sie einfach hässlich aussehen lassen. Aber hier ist es echt gelungen, dass die Optik nicht negativ beeinträchtigt wird

Normalerweise mögen wir es lieber, in kleinen Cottages zu wohnen. Alleine deswegen weil viele Hotelgebäude die Natur zerstören und sie einfach hässlich aussehen lassen. Aber hier ist es echt gelungen, dass die Optik nicht negativ beeinträchtigt wird. Und ist dieser Strand nicht vollkommen?

Oh Gott, dieser Strand war einfach so so so so wunderschön. Ebenfalls Anse Forbans.

Oh Gott, dieser Strand ist einfach so so so so wunderschön. Ebenfalls Anse Forbans aber nicht direkt am Hotel. Hier kannst du wunderschöne Strandspaziergänge machen.

Die Gopro ist natürlich auch immer am Start.

Die Gopro ist natürlich auch immer am Start und hält die Eindrücke in tollen Bildern fest.

Wir haben uns für die gesamte Zeit, des Aufenthaltes, ein Auto gemietet und ich sage dir, dass du dir das auf gar keinen Fall entgehen lassen darfst. Du siehst so viel, von dieser tollen Insel und bist total unabhängig. Ich hatte ja schon erwähnt, im letzten Beitrag, dass es easy ist hier Auto zu fahren. Trotz des Linksverkehrs. Da wir uns meistens eine Unterkunft suchen, in der wir maximal Frühstück dazu buchen, ist es sowieso notwendig ein Auto zu haben. Und hier allemal, da es fußläufig nicht möglich ist ein Restaurant zu erreichen. Und schau mal weiter, wie tolle Strände wir entdecken konnten, an denen eigentlich nie jemand war, außer uns.

Auf dem Weg nach Victoria haben wir Halt gemacht weil uns dieser unglaublich schöne Strand einfach gezwungen hat

Auf dem Weg nach Victoria haben wir Halt gemacht weil uns dieser unglaublich schöne Strand einfach dazu gezwungen hat.

Hier gab es wahnsinnig hohe Wellen aber die Bucht war menschenleer und wunderschön, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte. Wir hatten starken Wind und Bewölkung. Dafür waren die Temperaturen, von etwa 30 Grad, sehr gut zu ertragen.

Der Anse Bazarca. Hier gab es wahnsinnig hohe Wellen aber die Bucht war menschenleer und wunderschön, auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte. Wir hatten starken Wind und Bewölkung. Dafür waren die Temperaturen, von etwa 30 Grad, sehr gut zu ertragen.

Ebenfalls am Anse Bazarca. Eine traumhafte Kulisse, die mir den Atem raubt, vor Schönheit. Siehst du Philipp, da ganz hinten?;-)

Ebenfalls am Anse Bazarca. Eine traumhafte Kulisse, die mir den Atem raubt, vor Schönheit. Siehst du Philipp, da ganz hinten?;-)

Irgendwo, während wir die Cap Ternay Road entlang gefahren sind, haben wir diese kleine Bucht entdeckt. Herrlich, oder?

Irgendwo, während wir die Cap Ternay Road entlang gefahren sind, haben wir diese kleine Bucht entdeckt. Herrlich, oder?

Direkt neben unserem Hotel, ist der Anse Marie-Louise. Ich verliebe mich immer wieder, in diesen vollkommenen Strand.

Direkt neben unserem Hotel, ist der Anse Marie-Louise. Ich verliebe mich immer wieder, in diesen vollkommenen Strand.

Ein bekannter und beliebter Strand ist der Anse Intendance. Eine gefährliche Brandung und strake Strömungen konnten uns gerade so davon abhalten, hier eine Abkühlung zu genießen;-) Man sollte die Warnschilder wirklich beherzigen.

Ein bekannter und beliebter Strand ist der Anse Intendance. Eine gefährliche Brandung und starke Strömungen konnten uns gerade so davon abhalten, hier eine Abkühlung zu genießen;-) Man sollte die Warnschilder wirklich beherzigen.

Ich weiß nicht wie viele Bilder von Stränden wir dieses mal mit nach Hause gebracht haben aber jedes ist es wert, aufgehoben zu werden. Und auf den Seychellen hat wohl irgendwer mal gesagt „Hey, lass uns hier mal einen Strand schöner als den anderen machen“. Da wir sowieso Strandmenschen sind und ja bekanntlich sehr gerne Sand zwischen den Zehen haben, rasten wir eigentlich an jedem neu entdeckten Beach aus und sind gezwungen anzuhalten, um die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen. Barfuß, im Sand, mit kurzer Hose und Bikini bekleidet, Wellenrauschen und Tiergeräuschen als einzige Töne, fühlen wir uns am wohlsten und es ist so unglaublich beruhigend stundenlang auf’s Meer zu schauen. Das Meer hat für viele Probleme eine Lösung. Und auf den Seychellen ist es einfach magisch. Probier es aus. Suche dir einen Strand, der dich umhaut, setz dich hin und genieße. Die Sorgen sind wie weggeschwemmt:-) Den bekanntesten Strand Mahés, haben wir ironischer Weise nur im Vorbeifahren angeschaut. Der Beau Vallon. Irgendwie habe wir es nicht geschafft dort länger Halt zu machen. Wir haben ihn uns aber auch nicht zum Ziel gemacht, sondern sind, wie wir es meistens tun, ziellos gestartet.

Wir waren eigentlich fast jeden Abend im Kaz Kreol essen. Etwa 20 Minuten sind wir gefahren, mit unserem kleinen Flitzer. Das Kaz Kreol ist ein nettes kleines Beach Restaurant. Die Füße sind im Sand und es gibt über Pizza, Nudeln bis hin zu Kreolischen Speisen, alles. Sehr empfehlenswert. Leider waren wir nie im Tageslicht dort aber selbst nachts sah der Strand super schön aus. Also solltest du unbedingt mal am Tage hin fahren.

Wir waren eigentlich fast jeden Abend im Kaz Kreol essen. Etwa 20 Minuten sind wir gefahren, mit unserem kleinen Flitzer. Das Kaz Kreol ist ein nettes kleines Beach Restaurant. Die Füße sind im Sand und es gibt über Pizza, Nudeln bis hin zu Kreolischen Speisen, alles. Sehr empfehlenswert. Leider waren wir nie im Tageslicht dort aber selbst nachts sah der Strand super schön aus. Also solltest du unbedingt mal am Tage hin fahren.

Mit diesen Regenschauern musst du immer mal rechnen. Ihnen verdanken wir es, dass diese wunderschönen Inseln so herrlich grün sind.

Mit diesen Regenschauern musst du immer mal rechnen. Ihnen verdanken wir es, dass diese wunderschönen Inseln so herrlich grün sind.

Fotos haben wir echt mehr als genug und es ist schwierig, hier die Schönsten zu finden. Aber ich musste mich entscheiden und freue mich, dir eine kleine Auswahl zu präsentieren, nach der du hoffentlich gleich anfängst, deinen Urlaub in’s Paradies zu planen. Wenn du Victoria besuchst, die Hauptstadt der Seychellen, musst du unbedingt auf den Sir-Selwyn-Clarke Market. Uff, ist das genial. Aber ich muss dir sagen, dass sich hier auch die großen Palmspinnen sehr wohl fühlen. Sie sind wirklich sehr, sehr groß und ich habe einen Schock bekommen, als ich gesehen habe, dass sie knapp über unseren Köpfen hingen. Überhaupt findest du sie überall auf den Seychellen. Meistens am Wegesrand aber wenn du durch den Dschungel läufst, solltest du die Augen offen halten, damit du nicht mitten in eines der verdammt großen Netze läufst.

Der Clocktower, in Victoria ist auch hübsch anzusehen und aber uns reizen dann doch mehr die Menschen, Natur und kulinarische Highlights. Es gibt hier, auf den Inseln, sooooo viele tolle Tiere. Die Madagaskarweber, zum Beispiel. Kleine, hübsche Vögel, von denen die Männchen orange bis rot leuchten. In einem der nächsten Seychellen-Beiträge, zeige ich sie dir auch noch.

Während wir unterwegs waren und die Insel erkundet haben, konnten wir immer wieder sehen, wie wohl sich die Menschen hier fühlen. An den Stränden und Buchten waren an den Wochenenden überall kleine Feiern. Was die Menschen feiern? Das Leben. Gut gelaunte Einheimische, die gegrillt haben, Musik hörten und tanzten. Die Wochenenden scheinen hier sowieso heilig zu sein, denn die Geschäfte schließen, am Samstag, bereits um 14 Uhr. Kleine Kiosks findest du überall aber die Preise sind saftig. Es ist nicht günstig, auf den Seychellen. Importierte Waren sind teilweise sogar bis zu 4 mal so teuer, wie bei uns. Aber wer will schon Importfutter, was wir zu Hause auch bekommen. Also ich muss keinen Activia oder Leerdammer essen, wenn ich lokale Speisen, zu wesentlich günstigeren Preisen kaufen kann. Apropos, solltest du dir unbedingt Brot kaufen. Es ist wunderbar fluffig, weich und saftig. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, wenn ich daran zurück denke:-) Laufe einfach mal durch Victoria und lass dich mitreißen. Also mitreißen ist übertrieben, denn dieses Städtchen ist wirklich beschaulich. Ich zeige dir einfach noch ein paar Bilder, denn die groben Fakten habe ich dir ja schon erzählt, im 1. Teil, den du hier nochmal nachlesen kannst.

EInfach mal inne halten, auf der Inselerkundungstour, mit Blick auf Eden Island, einer künstlich angelegten Insel, auf der neumoderne Häuser gebaut wurden und somit Wohnraum geschaffen wurde. Aber eher für die wohlhabenere Menschheit;-)

Einfach mal inne halten, auf der Inselerkundungstour, mit Blick auf die Insel Sainte Anne und Eden Island, einer künstlich angelegten Insel, auf der moderne Häuser gebaut und somit Wohnraum geschaffen wurde(unten rechts, im Bild)Aber eher für die wohlhabenere Menschheit;-)

Der Clocktower. Ganz witzig irgendwie, oder?

Der Clocktower. Ganz witzig irgendwie, oder? Wir saßen hier in einer Pizzeria und konnten diese Sehenswürdigkeit bewundern.

Als wir durch die bewaldeten Berge gefahren sind, konnte ich die ganze Zeit diese Naturschönheiten bewundern.

Als wir durch die üppig bewaldeten Berge gefahren sind, konnte ich die ganze Zeit diese Naturschönheiten bewundern und klebte förmlich an der Scheibe.

Wunderschöne, grüne Wälder, Hügel und mittendrin total charmante Häuser, von denen viele auch Guesthouses sind, in denen du Urlaub machen kannst.

Wunderschöne, grüne Wälder und Hügel und mittendrin total charmante Häuser, von denen viele auch Guesthouses sind, in denen du Urlaub machen kannst. Dieses grün ist umwerfend.

Schnorcheln und Tauchen ist natürlich ein MUSS, wenn du auf die Seychellen reist. Leider hatten wir wenig Möglichkeiten, da wir nicht zur besten Reisezeit dort waren, um im Wasser aktiv zu sein.

Schnorcheln und Tauchen ist natürlich ein MUSS, wenn du auf die Seychellen reist. Leider hatten wir wenig Möglichkeiten, da wir nicht zur besten Reisezeit dort waren, um im Wasser aktiv zu sein. Durch den stark aufgewühlten Ozean, war die Sicht nicht besonders gut und es war auch zu gefährlich.

Wettertechnisch hatten wir eine gute Mischung. Wir haben wirklich alles mitgenommen. Aber schlussendlich gibt es für jedes Wetter eine Aktivität, die du machen kannst. Ich habe selten so eine wunderschöne und intakte Natur gesehen, die von ihren Bewohnern ganz nebenbei auch noch gepflegt wird. Die Tage, auf Mahé vergingen leider wie im Flug aber ich bin dankbar, dass wir diese Insel kennen lernen durften und das Leben der Seychellois erleben konnten. Ein für mich toller Moment und ein unglaublich schönes Geschenk waren Ohrringe, die mir die Gärtnerin unseres Hotels gemacht hat, aus Muscheln. Wir nehmen immer Kontakt zu Einheimischen auf und hören uns gerne an, was sie so spannendes zu erzählen haben. Insidertipps bekommt man ganz nebenbei auch noch. Als sie mir die Ohrringe geschenkt hat, war ich fassungslos über so viel Freundlichkeit. Leider werden Menschen, die Berufe ausüben wie Zimmermädchen oder Gärtner, von vielen Gästen abwertend behandelt bzw. oftmals gar nicht wahr genommen. Uns bricht es jedes mal das Herz, wenn wir so etwas beobachten. Denke immer daran, dass sie es sind, die deine Tage so unbeschwert machen und alles in Schuss halten. Und auch wenn es den Menschen hier augenscheinlich nicht schlecht geht, kannst du davon ausgehen, dass auch sie es nicht leicht haben. Also bitte bitte, sei immer freundlich und dann begegnet dir dein Gegenüber ebenso freundlich.

Eigentlich mag ich lieber Bilder ohne Sonnenbrille aber manchmal ist es nicht vermeidbar;-) Verzeih‘ uns bitte. Hinter uns siehst du nochmal den Anse Forbans.

Hat dir der Beitrag gefallen? Fehlt dir etwas? Oder waren es zu viele Bilder?;-) Lass uns einen Kommentar da. Im nächsten Beitrag erzähle ich dir mehr, über unseren Aufenthalt, auf Praslin, einer ebenso fantastischen Insel, die irgendwie so ganz anders ist, als Mahé aber mindestens genau so schön. Toll, dass du hier bist und mit uns gemeinsam Sand zwischen den Zehen hast….